Heimspiel Bochum: Besuch in der padelworld Bochum

Im Rahmen des Integrationsprojektes „Heimspiel Bochum – gemeinsam blau weiß“ hat das Fanprojekt Bochum gemeinsam mit jugendlichen Bewohnern der Fachstelle Noah sowie der Jungenwohngruppe Kassiopeia (beides Einrichtungen der Ev. Stiftung Overdyck) die Trendsportart Padel ausprobiert. Bei dem Projekt handelt es sich um ein Gemeinschaftsprojekt mit dem VfL Bochum 1848 und der Ev. Stiftung Overdyck.


Bei der Trendsportart Padel werden verschiedene Elemente von Squash und Tennis vereint. Das Spielfeld wird durch ein Netz in der Mitte in zwei Hälften geteilt. Umgeben wird der Court von Wänden aus Glas sowie Metallgittern, die ähnlich wie beim Squash ins Spiel einbezogen werden können. Padel wird grundsätzlich im Doppel gespielt. Punkte können erzielt werden, wenn es zu einem zweimaligen Ball- bzw. Bodenkontakt im gegnerischen Spielfeld kommt.
Die Jugendlichen wurden hierbei von Marcel Maltritz, der insgesamt 328 Pflichtspiele im Profikader des VfL bestritt, in die Sportart eingeführt. Darüber hinaus gab mit Darek Nowicki ein erfahrener Spieler der German Padel Tour den Jugendlichen hilfreiche Tipps. Bereits nach kurzer Zeit entwickelten sich in der padelworld Bochum spannende Ballwechsel, sodass das temporeiche Rückschlagspiel den Jugendlichen einiges abverlangte. Bei sommerlichen Temperaturen spielten die Jugendlichen im Anschluss an die Regel- und Technikeinweisung diverse Spielrunden in wechselnden Teams aus. Am Ende der zweistündigen Padeleinheit waren auf den insgesamt vier Courts nahezu ausschließlich strahlende, wenngleich angestrengte Gesichter zu erkennen.