Erinnerungsarbeit

Fanprojekt Bochum mit Julius Hirsch Preis 2018 ausgezeichnet

Das Fanprojekt Bochum wurde am vergangenen Sonntag im Deutschen Fußballmuseum mit dem Julius Hirsch Preis ausgezeichnet. Mit diesem Preis ehrt der Deutsche Fußball-Bund seit mittlerweile 14 Jahren herausragende Projekte, die sich für Demokratie, Menschenrechte sowie den Schutz von Minderheiten engagieren. Der Preis wird gestiftet in Erinnerung an den Karlsruher Kaufmann und Fußball-Nationalspieler Julius Hirsch, der als Jude durch die Nationalsozialisten entrechtet, verfolgt und ermordet wurde.

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1938 - nur damit es jeder weiß? Erinnerungsarbeit am Fußballstandort Bochum

Der VfL Bochum 1848 wird in diesem Jahr 80 Jahre alt. Die Jahreszahl im Vereinswappen geht auf den ältesten Vorläuferverein zurück, der VfL entstand in seiner heutigen Form erst nach dem Zusammenschluss dreier Bochumer Sportvereine (TV 1848, TuS bzw. SuS und SV Germania 1906) im April 1938. Anlässlich dieses besonderen Jubiläums blickt man im Rahmen einer Veranstaltung im Bochumer Stadtarchiv auf die Entstehungsgeschichte des Vereins zurück. Im Mittelpunkt stehen dabei neue Erkenntnisse eines laufenden Forschungsprojektes, das der VfL zu seiner Gründung in der Zeit des Nationalsozialismus in Auftrag gegeben hat. Außerdem wird die Broschüre „1848 – 1938: Nur damit es jeder weiß“ durch das Fanprojekt Bochum, soeben vom DFB mit dem diesjährigen Julius-Hirsch-Preis (3. Platz) ausgezeichnet, vorgestellt.

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Geschichte erlebbar machen - VfL-Fans auf Bildungsreise in Thüringen

„Wir wollen nicht unser Entsetzen konservieren. Wir wollen Lehren ziehen, die auch künftigen Generationen Orientierung sind.“ Diesem Aufruf des ehemaligen Bundespräsidenten Roman Herzog folgend schaffte das Fanprojekt Bochum in Kooperation mit der Fanbetreuung des VfL Bochum 1848 ein Bildungsangebot, welches die Verankerung demokratischer Prinzipien und Werte innerhalb der Zielgruppe der Fußballfans unterstützt.

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Auf Spurensuche in Buchenwald

Das Fanprojekt Bochum organisiert in Kooperation mit dem VfL Bochum 1848 eine Bildungsreise nach Weimar und Erfurt vom 07.09. bis zum 09.09.2018. Dieses Bildungsangebot fokussiert die geschichtliche Auseinandersetzung mit der Zeit des Nationalsozialismus.

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1938 - nur damit es jeder weiß

Die Geburtsstunde des VfL Bochum in seiner heutigen Form liegt - entgegen der weitläufigen Meinung -  nicht wie vor jedem Heimspiel im Ruhrstadion beschworen im Jahr 1848, sondern beinahe ein ganzes Jahrhundert später. Am 14. April 1938 schlossen sich Germania 06, TuS sowie der Turnverein 1848 Bochum zum „Verein für Leibesübungen e.V.“ zusammen. Die von NSDAP-Oberbürgermeister Otto Piclum forcierte Fusion diente ihm selbst zur Stärkung seiner Position innerhalb des NS-Machtapparats. Die erhofften sportlichen Ambitionen erlangte der Verein jedoch erst Anfang der 1970er Jahre.

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Was Krieg bedeutet...

Am vergangenen Samstag jährte sich zum 73. Mal ein Ereignis, das unsere Stadt im wahrsten Sinne erschütterte; der schlimmste Bombenangriff auf Bochum während des 2. Weltkrieges am 04.11.1944, der über Tausend Opfer forderte. Um Sorge zu tragen, dass diese Tragödie und ihre Leidtragenden nicht in Vergessenheit geraten, organisierte das Fanprojekt Bochum in Kooperation mit dem VfL Bochum 1848 und dem Bochumer Zentrum für Stadtgeschichte eine Veranstaltung, um den Opfern zu gedenken, sich auszutauschen, neue Informationen zu erhalten und sich bewusst zu werden, was „Krieg“ eigentlich bedeutet.

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4. November 1944 – Als an Fußball nicht zu denken war

4.11.1944. Bochum. Samstagabend. Die Sirenen heulen auf. Der Luftalarm ertönt. Im 6. Kriegsjahr ereignet sich der schlimmste Bombenhagel auf Bochum. Der Zweite Weltkrieg erwischt die Stadt mit grenzenloser Wucht. Zehntausende von Bomben fallen auf Bochum nieder. Über tausend Menschen sterben.

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Erinnerungsort JVA Krümmede

Besuch der Ausstellung „Schicksalsort Gefängnis. Opfer der NS-Justiz in der Krümmede“

Im Rahmen der politischen Bildungsarbeit besuchte das Fanprojekt Bochum mit jugendlichen Mitgliedern der Arbeitsgruppe „NS-Erinnerung in Bochum“ die Ausstellung „Schicksalsort Gefängnis. Opfer der NS-Justiz in der Krümmede“ von Alfons Zimmer im Stadtarchiv Bochum.

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Keine Titel und Trophäen?

Heute vor 78 Jahren – in Erinnerung an die Spieler und Funktionäre des TuS Hakoah Bochum

Es ist der 26.06.1938. Finalspieltag um die Fußballmeisterschaft in Köln. Bochumer Fußballer treffen auf eine hochfavorisierte Auswahl aus Stuttgart. Das Spiel beginnt denkbar schlecht, die Stuttgarter gehen in Führung. Die Bochumer zeigen sich unbeeindruckt, drehen und gewinnen das Spiel schlussendlich mit 4:1. Eine Meisterleistung. Ein Fußballwunder für die Geschichtsbücher. Die anschließende Meisterfeier findet – wo könnte es für echte Bochumer schöner sein – auf der Castroper Straße, Hausnummer 2, statt.

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